Wir sind als 5er Team in Telaviv gestartet, sind insgesamt 580km gefahren (in zwei Wochen), haben ca. 5000 Höhenmeter bewältigt. Wir haben unser Ziel das Rote Meer (mit einer Panne) glücklich und zufrieden erreicht. Von Eilat aus sind wir mit dem Bus zurückgefahren. Die Tour kann als gpx mit allen Daten hier heruntergeladen werden und ist zum Nachfahren für Geübte bestens geeignet.
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Sonntag, 14. Juli 2013
Schnorcheln am Strand von Eilat am Roten Meer 1.-4. April
Nach herrlich kühler und schneller Nachtfahrt erreichen wir das Rote Meer. Kurz vor der ägyptischen Grenze gibt es einen Kieselstrand, wo man kostenlos sein Zelt aufbauen kann. Wir finden hinter Migdalor gleich neben einer Strandbar, ein freies Plätzchen für unsere Zeltburg. Ein sehr gastfreundlicher Nachbar begrüßt uns mit kaltem Bier. Er ist die Anlaufstelle vieler Tramper und Jugendlicher, die hier stranden bzw. den Israeltrail zu Fuß gemacht haben. Jeden Abend singen sie hier oder machen Lagerfeuer. Sehr romantisch. Die Nachbarschaft zur Bar erweist sich auch als segensreich - dürfen wir doch Dusche und Toilette benutzen. Dafür schlürfen wir ab und zu leckeren Fruchtshake. Da die Korallenriffe bis ans Ufer reichen, ist Schnorcheln ganz easy. Nur Kopf unter Wasser und man befindet sich zwischen herumwuselnden bunten Nemos und wedelnden Seeanemonen. Ein herrlich lohnendes Ziel dieser abenteuerlichen Fahrradtour.
Mit dem Bus fahren wir am 5.4. wieder zurück nach Tel Aviv.
Mit dem Bus fahren wir am 5.4. wieder zurück nach Tel Aviv.
Wieder hinunter ins Jordantal, Montag 1.April 2013
Wir durchqueren den hügeligen riesigen Kratergrund. Das unterschiedliche Braun und die skurrilen Formen der Wüstenfelsen faszinieren uns immer wieder. Es ist überhaupt nicht langweilig. Nur schon wieder zu heiß. Über eine lange Hochebene gelangen wir schließlich in ein tiefes Wadi. Dort schwappt uns siedend heiße Luft entgegen. Wir schleppen uns mühsam vorwärts. Da plötzlich - in der Talsohle erscheint wie eine Fata Morgana ein kleines Beduinenzelt und es gibt eiskalten frisch gepressten Orangensaft und Granatapfelsaft. Wie der Himmel auf Erden !!
Grundlage für die lange Rampe, die nun folgt. Danach haben wir nur noch schrecklichen Gegenwind und kommen kaum vorwärts. Im Kibbutz Shitin wollen wir bleiben. Wir sind fix und alle. Doch im Kibbutz ist der Teufel los. Ein riesiges Shakrafestival. Rein kommen wir nicht. Zu Essen und zu Trinken bekommen wir ebenfalls nicht. Aber zwischen den tausenden Zelten der Besucher dürfen wir uns kostenlos niederlassen. Die Mädchen am Einlass haben auch Mitleid mit den Wüstenradlern und bringen uns aus dem Festivalgelände Pizzen und kaltes Bier mit - keine billige Angelegenheit und nur ein Tropfen auf den heißen Stein (im wahrsten Sinne des Wortes).
Eine israelische Familie mit sechs Kindern neben uns, bauen ihre Zelte ab und fahren noch abends nach Tel Aviv zurück, Sie sind voller Bewunderung für uns und schenken uns zum Abschied einen ganzen Bananenkarton Lebensmittel: frische Eier, Orangen, Möhren, Wasser, Konserven u.v.m. Das zweite Wunder heute - und wir stürzen uns auf diese Köstlichkeiten wie die Geier.
Die ganze Nacht dröhnende elektronische Musik. So richtig gut konnte man nicht schlafen. Aber die aufgebauten Duschen und Toiletten waren trotz der Massen sauber und ok. Am Morgen des 1. Mai brechen wir wie gerädert auf. Der Gegenwind hat zugenommen. Wir kommen nur sehr langsam voran. Endlich erreichen wir das Jordantal, wo uns die vielbefahrene Straße 90 gen Rotes Meer bringt. Nicht einmal dreißig Kilometer schaffen wir. Nur die hässlichen Bushäuschen spenden Pausenschatten. Da kommt uns das Kibbutz Jotvata gerade recht. Kühe mitten in der W üste. Die produzieren hier Milchprodukte und haben eine Tankstelle und einen Laden mit ihren Milchprodukten, der 24 Stunden auf hat. Ein Paradies. Obwohl es erst früher Nachmittag ist, bleiben wir. Essen uns mit dem köstlichen Bauerneis satt und pennen im Schatten von Dattelpalmen im Park.
Wir beschließen, die Nacht hier zu verbringen und in der Morgenkühle gegen 4h aufzubrechen, um das Rote Meer zu erreichen.
Grundlage für die lange Rampe, die nun folgt. Danach haben wir nur noch schrecklichen Gegenwind und kommen kaum vorwärts. Im Kibbutz Shitin wollen wir bleiben. Wir sind fix und alle. Doch im Kibbutz ist der Teufel los. Ein riesiges Shakrafestival. Rein kommen wir nicht. Zu Essen und zu Trinken bekommen wir ebenfalls nicht. Aber zwischen den tausenden Zelten der Besucher dürfen wir uns kostenlos niederlassen. Die Mädchen am Einlass haben auch Mitleid mit den Wüstenradlern und bringen uns aus dem Festivalgelände Pizzen und kaltes Bier mit - keine billige Angelegenheit und nur ein Tropfen auf den heißen Stein (im wahrsten Sinne des Wortes).
Eine israelische Familie mit sechs Kindern neben uns, bauen ihre Zelte ab und fahren noch abends nach Tel Aviv zurück, Sie sind voller Bewunderung für uns und schenken uns zum Abschied einen ganzen Bananenkarton Lebensmittel: frische Eier, Orangen, Möhren, Wasser, Konserven u.v.m. Das zweite Wunder heute - und wir stürzen uns auf diese Köstlichkeiten wie die Geier.
Die ganze Nacht dröhnende elektronische Musik. So richtig gut konnte man nicht schlafen. Aber die aufgebauten Duschen und Toiletten waren trotz der Massen sauber und ok. Am Morgen des 1. Mai brechen wir wie gerädert auf. Der Gegenwind hat zugenommen. Wir kommen nur sehr langsam voran. Endlich erreichen wir das Jordantal, wo uns die vielbefahrene Straße 90 gen Rotes Meer bringt. Nicht einmal dreißig Kilometer schaffen wir. Nur die hässlichen Bushäuschen spenden Pausenschatten. Da kommt uns das Kibbutz Jotvata gerade recht. Kühe mitten in der W üste. Die produzieren hier Milchprodukte und haben eine Tankstelle und einen Laden mit ihren Milchprodukten, der 24 Stunden auf hat. Ein Paradies. Obwohl es erst früher Nachmittag ist, bleiben wir. Essen uns mit dem köstlichen Bauerneis satt und pennen im Schatten von Dattelpalmen im Park.
Wir beschließen, die Nacht hier zu verbringen und in der Morgenkühle gegen 4h aufzubrechen, um das Rote Meer zu erreichen.
Mitten hinein in den großen Wüstenkrater 30.3.
Am Morgen brechen wir auf und kommen am späten Nachmittag in Mitspe Ramon an. Wir genießen den herrlichen Ausblick über diesen riesigen Erosionskrater und lassen dann die Bikes die gut ausgebaute Straße in den Krater hinunterlaufen. Mitten in der Kraterwüste liegt unser nächster Campingplatz: Beèrot. Da Sabbat ist, haben wir in M.Ramon nichts einkaufen können, uns aber darauf verlassen, dass es im Camp wohl was gibt. Pustekuchen: Nur ein paar Softdrinks gibt's dort zu kaufen. Nach der langen staubigen, heißen Waschbrettpiste bis zum Camp eine Herausforderung: Wir müssen mit unseren Essensresten auskommen. Dafür belohnt uns eine sternenübersäte Wüstennacht.
Zum großen Krater nach Sde Boker 29.3.
Nach Sde.Boker zum großen Krater Freitag 29.3.2013
Nach einem glutroten Sonnenaufgang über dem kleinen Krater Ha Maktesh Ha Katan brechen wir unsere Zelte ab. Die Fahrt geht weiter über ein enges Hochtal, grün bewachsen, auf schmaler mäandernder Straße. Hoch und runter bis Jeruham. Dort kaufen wir endlich mal wieder ein. Wegen des Passachfestes sind viele Lebnsmittel, die nicht erlaubt sind, zugehängt. Jörg repariert in sengender Mittagshitze Monikas Platten. In Sde Boker wagen wir einen Blick in den großen Krater, der schier endlos ist. Das Beduinencamp H`Sharut hat ein stilles Plätzchen für unsere Zeltburg, direkt neben dem Kamelpferch. Im Zelt speisen wir fürstlich: gebratenes Hähnchen, Reis und Salate. Soviel frischen, kalten Zitronensaft, wie wir wollen. Nur das Sitzen auf dem Boden macht meinen alten Knochen was aus.
Nach einem glutroten Sonnenaufgang über dem kleinen Krater Ha Maktesh Ha Katan brechen wir unsere Zelte ab. Die Fahrt geht weiter über ein enges Hochtal, grün bewachsen, auf schmaler mäandernder Straße. Hoch und runter bis Jeruham. Dort kaufen wir endlich mal wieder ein. Wegen des Passachfestes sind viele Lebnsmittel, die nicht erlaubt sind, zugehängt. Jörg repariert in sengender Mittagshitze Monikas Platten. In Sde Boker wagen wir einen Blick in den großen Krater, der schier endlos ist. Das Beduinencamp H`Sharut hat ein stilles Plätzchen für unsere Zeltburg, direkt neben dem Kamelpferch. Im Zelt speisen wir fürstlich: gebratenes Hähnchen, Reis und Salate. Soviel frischen, kalten Zitronensaft, wie wir wollen. Nur das Sitzen auf dem Boden macht meinen alten Knochen was aus.
Mittwoch, 10. Juli 2013
Mitten hinein in die Negevwüste 28.3.
Wir quälen uns den Kraterrand zum kleinen Maktesh Krater hoch. Übernachten in einer steinigen Wüstensenke oben am Kraterrand und schauen am nächsten Morgen tief hinab in diesen riesigen Erosionskrater. Welch gewaltige Naturkräfte hier am Werk waren. Welch sternenklare Nacht in der Steinwüste und welch erhebender Sonnenaufgang.
Dienstag, 9. Juli 2013
Entlang des Toten Meers 27.3.
90 km liegen vor uns, immer entlang des Toten Meeres. Es ist heiß in diesem Jordantal. Dort wo das Wasser flach ist, kristallisiert es sofort und wuchert regelrecht alle Wurzeln und Steine zu. Unterwegs treffen wir auf einen riesigen quadratkilometergroßen Salzstock und erkennen Lots Weib -erstarrt zur Salzsäule. Dann fahren wir am Toten Meer Mineralienwerk vorbei. Hier kommt nicht nur das Tote Meer Salz her sondern auch z.T. das Magnesium, das wir in kleinen Alditütchen verpackt ab und zu lutschen. Am Ende des Sees, der von Jahr zu Jahr niedriger und salziger wird, liegt romantisch wie eine Oase das kleine Künstlerstädtchen Neot Hakikar und wir finden bei einer Töpferin einen schönen Platz für unsere Zelte und im kleinen Lädchen im Ort endlich ein
kaltes Bier.
kaltes Bier.
Montag, 8. Juli 2013
En Gedi am Toten Meer 26.3.
Nach einem traumhaften Essen im Beduinenzelt fahren wir den steilen Hang hinab bis ans Tote Meer. Heute bewältigen wir nur ca. 25km und bauen schon am Mittag unsre Zelte in En Gedi auf. Hier gibt es einen Parkplatz, einen Kiosk, Bademöglichkeiten und auf dem Rastplatz unter Palmen, die Möglichkeit kostenlos zu zelten. Nichts wie hinein in die warme salzige Brühe (35%Salzgehalt). Das ist schon ein Erlebnis, wie ein Korken auf dem Wasser zu treiben. Aber bloss nicht planschen -
es brennt wie die Hölle und ist lebensgefährlich. Das Salz auf der Haut ist wie ein öliger Schmierfilm. Gottseidank gibt es kräftige Duschen.
es brennt wie die Hölle und ist lebensgefährlich. Das Salz auf der Haut ist wie ein öliger Schmierfilm. Gottseidank gibt es kräftige Duschen.
Sonntag, 7. Juli 2013
Montag 25.3. Bethlehem
Wir passieren problemlos den Checkpoint ins Westjordanland. Gruselig diese Mauern und diese Abschottung. Bald schon rollen wir in Bethlehem ein. Die Altstadt ist von der UNESCO wunderbar renoviert. Die Geburtskirche unscheinbar und innen kitschig. Weiter geht's durch die judäische Wüste von 800 Meter auf Minus 400 Meter zum Toten Meer. Trotzdem müssen wir unzählige Wadis hinunter und wieder steil hinauf. Gnadenlos scheint die Sonne, die Piste wird bald schon abenteuerlich. Wir brauchen Stunden länger als geplant, um im Beduinencamp Metzokei Dragot anzukommen.
Donnerstag, 30. Mai 2013
Von Telaviv bis Jerusalem
Samstag 23.3.2013
Von Telaviv bis Jerusalem
Das Wetter fängt ja gut an - wolkenverhangen präsentiert sich der israelische Himmel. Klater Wind bläst uns entgegen. Die flache, hügelige Landschaft geht nach gut 30km in die steilen Berge des westlichen judäischen Berglands vor Jeruslem über. Die kleine Straße, die wir uns rausgesucht haben, windet sich - so scheint es uns am ersten Tag - schier endlos nach oben. Kurz vor dem Schild "Jerusalem" geht's noch mal ordentlich hoch. Die erste Schiebetappe mit unseren beladenen Bikes. Bei dem unerwartet miesen Wetter können wir die bewaldeten Höhen und Schluchten, ein Eldorado für die vielen Mountainbiker aus Telaviv, gar nicht richtig genießen. In Jerusalem fahren wir einen Fahrrad/Fußweg entlang der Bahn und kommen so recht zügig durch die Stadt bis zum Damaskustor.Die Straßenbahn überquert eine futuristische Hängebrücke, die von starken Stahlseilen eines schrägen Mastens wie eine riesige Spinnwebe gehalten wird. Nach dem Damaskustor schieben wir etwa hundert Meter durch die quirligen Gassen der Altstadt und landen direkt vor unserer gebuchten Herberge: Austrian Hospiz. Hier erwartet uns nicht nur eine vorzügliche Sachertorte - die Aussicht vom Dach ist grandios: direkt vor uns der Tempelberg mit dem Felsendom, dessen goldene Kuppel im Sonnenuntergang strahlt. Das von uns ersehnte Mittelmeerwetter ist wieder präsent.
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